Worauf sollte ich vor der Auswahl eines Sonnenschutzes achten?
Die Sommerferienzeit ist in vollem Gange. Planen Sie, Ihre Terrasse optimal zu nutzen? Dann sollten Sie sich unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Beschattungssystem sind, das sich leicht an der...
Die Sommerferien sind in vollem Gange. Möchten Sie Ihre Terrasse voll ausnutzen? Dann möchten Sie sich sicher nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Wenn Sie nach einem Sonnenschutzsystem suchen, das sich leicht über Ihrer Terrasse anbringen lässt und das Aussehen Ihres Hauses nicht wesentlich verändert, sollten Sie sich für eine Markise entscheiden. Wir beraten Sie, welche weiteren Fragen Sie vor der Auswahl klären sollten.

Suchen Sie eine flexible Lösung?
Markisen haben im Vergleich zu anderen Arten von Beschattungen viele Vor- und Nachteile. Natürlich hängt alles auch davon ab, für welchen Markistentyp Sie sich entscheiden. Diese Art der Beschattung wird vor allem von Nutzern gewählt, die keine dauerhafte Konstruktion wie bei Pergolen errichten möchten.
Überlegen Sie sich im Voraus, was Sie von Ihrer Beschattung erwarten. Möchten Sie sie nur gelegentlich nutzen? Planen Sie, Ihre Tage oder Abende vom frühen Frühling bis zum späten Herbst in Ihrem „Wohnzimmer” im Freien zu verbringen? In diesem Fall benötigen Sie ein System, das nicht nur Sie, sondern auch Ihre gepolsterten Gartenmöbel schützt. Während eine Pergola eine langfristige Nutzung des Außenbereichs ermöglicht, eignet sich eine Markise nur für den vorübergehenden Bedarf während der Frühjahrs- und Sommersaison.
Wenn Sie sich gerade nicht auf der Terrasse aufhalten, können Sie die Markise einfach hochziehen. Außerdem hat sie im Gegensatz zu einer Pergola keine vorderen Stützen (Pfosten), wodurch sie einen besseren Kontakt zur Umgebung ermöglicht. Ein weiterer unbestreitbarer Vorteil von Markisen ist, dass sie problemlos große Flächen, beispielsweise Restaurantterrassen, überdachen können. Sie eignen sich jedoch auch ideal für kleine Flächen wie Terrassen oder Loggien.

Wie viel möchten Sie investieren?
Kleinere Flächen lassen sich leicht mit Markisen der Economy-Klasse überdachen. Sie sind nämlich genau für kleine Flächen mit einer Breite von bis zu 5 Metern und einer Ausladung von 3 Metern ausgelegt. Sie bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie gehören zu den beliebtesten Modellen und bieten daher auch die größte Auswahl an Farben. Sie verfügen jedoch über keine zusätzlichen Elemente.
Markisen der mittleren Klasse können bereits größere Flächen überdachen und verfügen über Zusatzfunktionen, beispielsweise eine Neigungsverstellung mittels Kurbel. Außerdem kann die Markise mit einem vorderen, per Kurbel bedienbaren Volant ergänzt werden. Zu dieser Kategorie gehören auch gekreuzte Arme, die eine größere Ausfahrbarkeit der Markise ermöglichen.
Wenn Sie bereit sind, in eine Top-Lösung zu investieren, können Sie eine Markise wählen, die auch über eine motorisch gesteuerte vordere Ausstellblende verfügt. Markisen der höchsten Klasse können motorisch per Fernbedienung gekippt werden. Sie sind windbeständiger und verfügen über verschiedene Zusatzelemente, beispielsweise integrierte Leuchten in den Armen. Damit kommen sie in ihrer Ausstattung den Pergolen am nächsten. Im Gegensatz zu den vorherigen Klassen gilt für sie eine Garantie von bis zu 7 Jahren.

Wo soll die Markise angebracht werden?
Neben dem eigentlichen Zweck der Beschattung sollte man sich auch überlegen, welchen Bereich die Markise schützen soll. Manchmal ist sie die ideale Lösung für einen kleineren Balkon ohne Überdachung, in anderen Fällen kann es sich um die Beschattung einer Terrasse neben dem Haus handeln. Die Markise kann als gelegentlicher Sonnenschutz für eine zusätzliche Terrasse dienen, die Sie beispielsweise nachmittags nutzen. So schützen Sie sich vor der untergehenden Sonne und sparen gleichzeitig Geld für den Bau einer Pergola.
Die Markise sollte am besten in einem Kasten installiert werden, in dem Sie die Beschattung auch überwintern lassen können. So ist die Markise zuverlässig vor Feuchtigkeit und Frost geschützt. Gleichzeitig verlängern Sie so die Lebensdauer des Produkts.
Bei der Platzierung ist es wichtig, auf eine geeignete Verankerungshöhe zu achten, da die Markise in einer Neigung ausgefahren wird. Hier gilt: Je steiler die Neigung, desto besser der Schatten. Die Markise muss hoch genug angebracht werden. Geeignet ist beispielsweise eine Höhe von 3 Metern bei einer Neigung von 15 Grad (wegen des Abfließens von eventuellem Regen). Unter dem ausgefahrenen Frontprofil sollte ein Erwachsener bequem hindurchgehen können. Wenn Sie sich für eine Markise mit Frontvolant entscheiden, denken Sie an einen Spielraum, da das Frontprofil noch tiefer angebracht wird.

Benötigen Sie Schutz vor Regen und Wind?
Wenn Sie eine Beschattung suchen, die auch widrigen Wetterbedingungen standhält, sollten Sie sich lieber für eine Pergola entscheiden. Die hochwertigsten Markisentypen können zwar Wind bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit standhalten, ihre Widerstandsfähigkeit ist jedoch deutlich eingeschränkt. Das Markisentuch ist zwar imprägniert, aber die Markise hält nur leichtem Regen oder Nieselregen stand und kann keinem größeren Wasserdruck widerstehen. Denken Sie daran, dass die Markise konstruktiv nicht für Starkregen oder starken Wind ausgelegt ist. Dieser kann sie wegwehen und ihre Arme brechen.
Leichter Regen muss nicht unbedingt schlecht sein, er hilft Ihnen, Schmutz und Staub von der Markise zu waschen. Lassen Sie eine feuchte Markise jedoch jedes Mal einfahren, bevor Sie sie wieder verwenden. Wenn Sie dies nicht tun, könnte sie feucht werden und Schimmel bilden.
Die heutigen Technologien ermöglichen es, Wetteränderungen zu verfolgen, und spezielle Sensoren reagieren auf die Stärke und Intensität des Windes. Wenn sich die Bedingungen draußen verschlechtern, senden die Sensoren ein Signal und die Markise wird automatisch eingefahren. Auch wenn Ihre Markise mit intelligenter Technologie und einem Elektromotor ausgestattet ist, sollten Sie sie immer einfahren, wenn Sie nicht zu Hause sind. So können Sie mögliche Schäden am einfachsten vermeiden.